english german

Geschichte der namibischen Farm

Schon 1850 waren die Entdecker Andersson und Galton auf Omambonde-Tal unterwegs auf der Suche nach dem Omambondesee.

Sie fanden große Herden verschiedenster Wildarten vor. Wie alle Entdecker versorgten sie sich und ihre Leute durch die Jagd.

Die ganze, sehr interessante Geschichte können Sie gerne persönlich hier bei uns nachlesen. Fragen Sie sehr gerne danach.

Wir, Marco und Alexandra, sind seit 2019 die dritte Generation Düvels auf Omambonde-Tal. Und die vierte Generation- unsere Söhne Jonathan und Joshua –wächst bereits heran.

Walter Düvel und Frau Inge, beide in Deutschland geboren, wanderten als Kleinkinder mit den Eltern nach Namibia aus. Walter Düvel kaufte 1947 im Alter von 23 Jahren die Farm Omambonde-Tal. Es gelang ihm und seiner Frau erfolgreich zu farmen, wenn auch unter sehr harten Bedingungen. Man lebte die ersten Jahre in einem sehr alten Haus: überall Ritzen, durch die im Sommer die Schlangen in das Haus kamen und im Winter die Kälte. Für damalige Verhältnisse mussten die Eltern für das karge Land viel Geld, von der Bank geliehen, zahlen.

Man fuhr nur selten zur nächsten Ortschaft, in das kleine Nest Rietfontein, in dem es einen Tante-Emma-Laden und eine Post gab. Die Fahrt dorthin, etwa 40 km, dauerte Stunden, da die Straße sehr sandig oder aber schlammig war und man dauernd stecken blieb. Ausserdem mussten viele Tore geöffnet werden ! Und wer namibische Farmtore kennengelernt hat, weiss, dass diese oftmals nur mit sehr viel Pfiffigkeit geöffnet werden können. Regelmäßige Besuche bei den Nachbarn waren die einzige Abwechslung im harten Farmeralltag.

Marcos Eltern, Udo und Sylvia, kauften 1984 die Farm von den Eltern, die sich in Swakopmund niederließen und dort bis zu ihrem Tod gerne lebten. Omambonde-Tal mit angrenzendem Sonstraal sind knapp 9000 Hektar gross.

Die beiden Maisäcker- unter Berieselung- erbringen meistens gute Ernten.